liestal.orientiert

wir denken mit


Aus «Starkes Liestal» wird «liestal.orientiert / wir denken mit»


Was bisher geschah

Als Gruppe „starkes Liestal“ wollten wir eine bessere Lösung am Bahnhof als sie im Quartierplan Bahnhofcorso vorgeschlagen war. Liestal war damals vom Quartierplanfieber gepackt und begeisterte sich für grosse Projekte. 

 

In der Zwischenzeit konnten LiestalerInnen erste gebaute Beispiele der grossen Pläne sehen und der Einwohnerrat zeigte sich an der Sitzung vom 21. November 2018 überrascht, dass hier „Raumschiffe“, „ohne Rücksicht auf die Umgebung“ landen konnten. Sie forderten an der Sitzung „Analysen“, „Zwischenhalt“ und "nachhaltige Wachstumsstrategie“. 

 

Wir haben die Abstimmung zum QP Bahnhofcorso deutlich verloren. Unsere Aktivitäten haben uns aber gezeigt, dass die Orientierung der Bevölkerung bei grossen Projekten und Planungen ein stärkeres Gewicht erhalten sollte. 

 

Die Situation heute

Unsere Befürchtungen, dass das Bahnhofareal vom Stedtli abgetrennt wird, haben durch die neusten Entwicklungen Auftrieb erhalten.

  • Der Stadtrat hat im Vorfeld der Corso-Abstimmung einen Projektierungskredit für das „Elefantenbrüggli“ beantragt, der einstimmig angenommen wurde. 
  • Nach der Abstimmung hat der Einwohnerrat das Elefantenbrüggli versenkt und den SR mit der Planung von Alternativen beauftragt, ebenfalls einstimmig mit einer Enthaltung.
  • Diese Alternativen werden im neuen Quartierplan Orisbach aufgezeigt. Die Verbindung ist noch aufwändiger als heute, was zur Folge hat, dass die beiden Zentren (Altstadt und Bahnhof) stärker getrennt werden. Wir haben bei der Mitwirkung entsprechend Stellung bezogen.
  • Aktuelle Planungen im Bereich des Lüdinareals, des ehemaligen UBS-Gebäudes und des Gerichtsgebäudes verlangen eine gesamthafte Betrachtungsweise des Areals westlich der Altstadt.
  • Der bevorstehende Vierspurausbau der SBB wird in den kommenden fünf Jahren erhebliche Behinderungen sowohl für Fussgänger, Velofahrer und Automobilisten wie auch für Benutzer des öffentlichen Verkehrs mit sich bringen.

 

Die oben beschriebene Situation verlangt ein weiteres Engagement von kritisch mitdenkenden Menschen. Unter dem Namen  «liestal.orientiert / wir denken mit» möchten wir uns als Gruppierung weiterhin einbringen. Anhand unserer Resolution möchten wir die Diskussion zu einem qualitativ wachsenden Liestal anwerfen. Welchen Stellenwert hat die Identität Liestals und deren Weiterentwicklung im Rahmen der vor uns stehenden Verdichtung und Einfügung in die Agglomeration?      


Wir wollen

  • Wir wollen den in Liestal Wohnenden und Arbeitenden die gute Lebensqualität und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhalten.
  • Wir wollen das eigenständige und erkennbare Profil Liestals stärken, das durch seine Topografie, seine Lage und seine Entwicklung gewachsen ist.
  • Wir wollen die Eigenständigkeit Liestals in der Nähe einer mittelgrossen Stadt stärken.
  • Wir wollen die geschichtlich gewachsene und nach wie vor nachvollziehbare Zentrierung in der und rund um die Altstadt erhalten und stärken.
  • Wir wollen, dass die Vernetzung innerhalb Liestals die Erreichbarkeit des Zentrums für alle verbessert.
  • Wir wollen die städtebaulichen Qualitäten stärken, die nicht nur auf einzelnen Auffälligkeiten basieren.
  • Wir unterstützen das Wachstum Liestals, solang es die Qualitäten des Orts stärkt.
  • Wir wollen uns dafür einsetzen, dass die Voraussetzungen und Infrastrukturen zur Verfügung gestellt werden, damit sich die hier Wohnenden und Arbeitenden selbst eine hohe Lebensqualität schaffen können.
  • Wir wollen, dass die Bevölkerung Liestals frühzeitig und unabhängig orientiert wird über die Auswirkungen von Planungen und Ideen, welche die oben genannten Anliegen betreffen.  

Über uns

Kurt Bitterli

Präsident

Raoul Rosenmund

Vizepräsident

Thomas Baltzer

Aktuar a. i.

Yannick Spinnler

Kassier

Lukas Pfeil

Vorstandsmitglied

Ruedi Stutz

Vorstandsmitglied

Thomas Weber

Vorstandsmitglied